Tipps (bitte schön)

Tipps, um gute „Übersetzungserfahrungen“ zu sammeln

Hier haben wir Ihnen einige Tipps für den Umgang mit Übersetzungsdienstleistern zusammengestellt. Wenn Sie diese Tipps befolgen, werden Sie Ihrem Dienstleister nicht nur immens helfen, sondern schließlich auch sich selbst, weil Sie dadurch sicherlich das beste Produkt bekommen werden:

  1. Recherchieren Sie vor der Auswahl eines Übersetzungsdienstleisters besonders gründlich. Nehmen Sie nicht einfach den ersten Namen in Ihren örtlichen Gelben Seiten.
  2. Bleiben Sie bei der Suche nach Übersetzungsdienstleistern offen. Die Agentur in Ihrem winzigen Nest ist NICHT unbedingt die beste Option. Der billigste Dienstleister muss nicht unbedingt der schlechteste Dienstleister sein. Der teuerste Dienstleister ist ebenfalls nicht unbedingt der beste Dienstleister. („Salesmanship” und „Qualität” sind NICHT synonym.)
  3. Wenn Sie z.B. eine Übersetzung ins Englische möchten, fragen Sie, ob der Übersetzer ein echter Muttersprachler oder nur ein „selbsternannter” Muttersprachler ist. Da gibt es einen SEHR GROSSEN Unterschied, was manch ein Kunde leider zu spät erfährt.
  4. Schieben Sie das Verfassen des Ursprungsdokuments nicht auf. Wer mit dem Schreiben des Dokuments bis zur „letzten Sekunde“ wartet, dann eine  Übersetzungsagentur kontaktiert und sagt „Ich brauche die Übersetzung  unbedingt binnen zwei Stunden“, der kann kaum erwarten, dass das „Endprodukt“ erstklassig sein wird. (Wenn der Dienstleister Zeit hat, wird er sein Bestes versuchen, Ihnen zu helfen, aber erwarten Sie “keine Wunder”.)
  5. Bei der Abfassung des Dokuments schreiben Sie bitte verständlich und lesen Sie es bitte am Ende noch mal durch. (Oft bekommt der Übersetzer z.B. Notizen mit haufenweise fehlenden Wörtern, vielen Rechtschreibfehlern usw.) Nur ein paar Minuten der „Qualitätssicherung“ werden Ihrem Übersetzer sehr helfen, schnell und effizient zu arbeiten. Falls Sie irgendwann das Dokument selber übersetzen wollen, kann es sehr peinlich sein, wenn Sie herausfinden, dass Sie selbst nicht mehr entziffern können, was Sie selbst vor nur ein paar Tagen geschrieben haben!!!)
  6. Respektieren Sie Ihren Übersetzungsdienstleister und schätzen Sie ihn – so wie Sie eben in Ihrem Job selbst gerne respektiert bzw. geschätzt werden möchten. (Einmal hat mir ein Kunde gesagt, dass sein zu übersetzendes Dokument „sehr einfach und kurz“ sei, weshalb er nicht bereit sei, „den veranschlagten Preis für eine Arbeit von nur 30 Minuten auszugeben.“ Ich sagte ihm, „Sorry, kein Interesse.“ Er wollte das Dokument schließlich selbst übersetzen, und dabei standen zwei Dinge fest: Zum einen dass er bei weitem viel mehr Zeit als 30 Minuten für die Übersetzung des Dokumentes benötigte und zum anderen dass das „Endprodukt“ nicht sehr gut war.) Sie sind sicherlich der Ansicht, dass Ihr Job eine Reihe von Fähigkeiten, harte Arbeit und Engagement fordert. Genau dies trifft auch auf den Job des Übersetzers zu – andernfalls hätten Sie  die Übersetzung schon selbst erledigt, oder?)
  7. Versuchen Sie nicht, mit Ihrem Übersetzer „Sklavenpreise“ auszuhandeln. Natürlich können Sie Leute finden, die praktisch umsonst arbeiten, aber seien Sie nicht überrascht, wenn das Produkt stinkt!
  8. Versuchen Sie wiederholende Phrasen abzuschaffen (Redundanzen). Ich habe oft Redundanzen im Text gesehen–sogar innerhalb ein und desselben Satzes!
  9. Bleiben Sie im Kontakt mit Ihrem Übersetzer. Es gibt häufig Fragen, die zu klären sind–z.B. unlesbare Textteile. Als Übersetzer erlebt man oft, wie schlecht die Kommunikation sein kann, denn es gibt Kunden, die mehrere Tage für eine Rückmeldung brauchen. Sie erwarten, dass der Übersetzer Ihre E-Mails pünktlich beantwortet. Bitte gehen Sie im Gegenzug entsprechend vor, damit Sie selbst am Ende das beste Produkt bekommen.
  10. Äußern Sie bitte Sonderwünsche, BEVOR Sie den Preis/die Lieferfrist mit dem Übersetzer vereinbaren, weil diese Wünsche Preis und Frist beeinflussen können.
  11. Behalten Sie bitte immer im Sinn, dass Sie und Ihr Übersetzungsdienstleister als „Team“ zusammenarbeiten. Je besser Sie „Ihren Job“ machen, desto besser kann er „seinen Job” machen. Nur so wird das „Endprodukt” letztlich  erstklassig. (Das funktioniert ja genau so jeden Tag bei Ihrer eigenen Firma, oder?)

 

 

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